Change

Change ist keine Selbstverständlichkeit

Unternehmen finden statt – immer und überall. Auch vor internen Unternehmensstrukturen macht die öffentliche Wahrnehmung nicht halt. Die Öffentlichkeit – unabhängig davon ob B2B oder B2C – interessiert es in der Regel nicht, ob hinter einem Unternehmensauftritt Kommunikation, Marketing oder Kundenservice stehen.

 

Organisatorischer Ansatz

Wer mit und über Unternehmen kommunizieren will sucht sich seinen Weg. Den User mit dem Ansatz „Bei uns sind sie in der falschen Abteilung gelandet“ wegzuschicken ist eine schlechte Idee. Der Verlust eines potentiellen Kunden das kleinste Übel. Der Verlust der Unternehmensreputation durch öffentliche Empörung das größere.

„Noch schöner als Visionen zu haben ist, sie zu verwirklichen.“ (Lisz Hirn)

Horizontale Strukturen

Deshalb gilt es in Unternehmen umzudenken. Die Veränderung der Unternehmenskultur bietet neue Chancen – von der Kundenfreundlichkeit, dem Aufbau von Image und Reputation, der Produktplatzierung, bis hin zum Aufbau einer Arbeitgebermarke – letzten Endes gilt es heute bereichsübergreifend zu arbeiten. Vertikale Strukturen und damit die Einteilung in klassische Unternehmensbereiche und Hierarchien werden zukünftig untergeordnete Rollen spielen. Es wird viel mehr darauf ankommen horizontale Strukturen zuzulassen und damit kurz- und langfristige Projektteams mit Themen zu beauftragen. Ausschließlich damit wird eine integrierte Kommunikation möglich sein, damit es am Ende keine „falschen“ Kontaktpunkte für den Kunden oder potentiellen Arbeitnehmer mehr gibt.

Aus diesem Grund ist es wichtig nachhaltige Unternehmenskulturen zu schaffen, die auf Partizipation, der Möglichkeit eines abteilungsübergreifenden Arbeitens und im Idealfall der intrinsischen Motivation der beteiligten Projektmitarbeiter basiert.

Change als Erfolgsfaktor

„Wir müssen in Social Media auch was machen.“ Ein Satz der in Unternehmen die letzten Jahre häufig viel, sei es weil der Mitbewerber dort auch aktiv wurde oder einzelne Mitarbeiter durch Vorträge oder Weiterbildung motiviert wurden hier neue Wege für das Unternehmen zu beschreiten.

Doch die Ernüchterung folgt schnell. Social Media ist kein „wir machen das jetzt auch noch“ oder „können wir hier nicht mal unsere Kampagne umsetzen?“. Social Media ist ein Paradigmenwechsel für Unternehmen und steht damit exemplarisch für die Notwendigkeit der Veränderung der Unternehmenskultur. Unternehmen bestimmen weniger denn je wie sie in der täglichen Agenda auftauchen. Mehr denn je müssen sich Unternehmen als Dienstleister verstehen, die mit der Offenlegung von Missständen und Wahrheiten rechnen und umgehen müssen.

Aktivierung & Partizipation

Das müssen alle Beteiligten im Unternehmen leben. Von der Geschäftsführung, der strategischen Planung bis hin zum Arbeiter muss ein Verständnis dafür geschaffen werden, dass mehrwöchige Bearbeitungszeiten von Kundenanliegen nicht mehr hingenommen werden können. Alle Beteiligten sollten verstehen, dass sie sich an der Gestaltung der Agenda beteiligen können. Jeder Mitarbeiter kann heute zum Markenbotschafter werden, indem er über sein Unternehmen und seine Arbeit berichtet.

Mit dieser Erkenntnis gilt es Strukturen zu schaffen, die genau diese Möglichkeiten erkennen, in geeigneter Weise organisieren und die Mitarbeiter zur Beteiligung motivieren. Partizipation an Themen und Entscheidungen wird in Unternehmen aufgrund der verstärkten sozialen Komponente ein Game Changer werden. Es gilt die Macht der Kunden, der Bewerber und der Mitarbeiter zu nutzen.

 

„Das Leben gehört dem Lebendigen an, und wer lebt, muss auf Wechsel gefasst sein.“ (Johann Wolfgang v. Goethe)

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